Der beschwerliche Weg in den Papierkorb

Na das hast du ja mal wieder toll hingbekommen.

Da findest du beim Aufräumen deines Zimmers diese echt stylische Postkarte und wirfst sie (,wenn auch auf Umwegen,) in den Müll. Eigentlich schade, dass man so eine schöne Karte wegschmeißen muss, aber wie gesagt, sowas kriegst ja wirklich auch nur DU auf die Reihe…

Jaaa O.o du hast Recht. Es ist wirklich ZU blöd, dass ich nicht vernünftig sein kann.

[…]

Eigentlich fing ja alles gestern Abend damit an, dass es 22.40h war und ich den Plan verfolgte, ins Bett zu gehen. Doch unglücklicherweise war es nur ein Teil von mir, der diesen Plan verfolgte, denn du weißt ja, man sollte immer davon ausgehen Gegenwind zu bekommen und Kontrahenden zu haben.

Mein Gegenspieler, war in diesem Fall der andere Teil von mir, der sagte „Och man… bist du sicher, dass du nicht doch noch ein bisschen auf dem Bett sitzen und dir etwas angucken willst?“

-„Will ich nicht. Denn ich bin MÜDE!!“, sagte die Verunft und blieb standhaft.

„Doch willst du.“

-„Tze… Dickkopf.“, entgegnete nun die Vernunft und ergab sich, da ja bekanntlich der Klügere nachgibt (->Leider.)

Also holte ich mir schließlich die gesammelten Postkarten, die mir eine Zeit lang regelmäßig von der post zugeschickt wurden, und stöberte ein bisschen darin herum. Warum nicht mal eine Urlaubskarte von zuhause verschicken? „Grüße aus Balkonien!“, oder so

Ich wurde auch relativ schnell fündig. „Oh ja, das Motiv würde Anne bestimmt gefallen.. Wie wärs mit diesem hier für Chrissie? Ich kann mir schon vorstellen, wie sie sich wegschmeißt…“

Postcards

Eine Karte war dabei, mit ner Kiwi vorne drauf.Und da meine Nachbarin so ein Kiwi-Fan ist, war sie also perfekt. Hat doch was für sich, wenn eine Postkarte von so weit weg kommt, nicht wahr? Ich meine immerhin. Ein Haus weiter, und somit sind wir ganze zehn Meter voneinander entfernt!

Ich nahm also diese Postkarte, und fragte mich, ob ich sie sofort oder besser am Morgen schreiben sollte.  Sofort, da ja meine Handschrift aufgrund der Müdigkeit bestimmt total schön  und wäre,  oder morgens, wenn ich dann wieder ein bisschen klarer im Kopf  bin? Da die Vernunft  bereits zu Bett gegangen war, hatte der nach-Action-schreiende Teil meinerselbst Entscheidungsfreiheit und so kam es dann, dass ich begann zu schreiben, denn inhaltslos wäre der Text so oder so geworden, abends und morgens….glaub ich

Das fertige „Werk“ hielt ich dann mit ausgestreckten Armen vor lauter Bewunderung vor mir [<—Sie übertreibt!] und betrachtete mein Ergebnis aus einiger Entfernung [Wenn überhaupt, dann weil sie es sonst nicht hätte entziffern können.] Jaaa, ok. Vielleicht hat die Vernunft eben Recht gehabt. [Sag ich doch :D] Was eigentlich sagen wollte war, dass ich feststellen musste, dass eine sauberere Handschrift erheblich zu einem netten  Gesamtbild der Karte hätte beitragen können.

HAT SIE ABER NICHT.

Nachdem ich am Morgen aufgewacht bin, und genug Zeit hatte, mir nochmal zu überlegen ob ich die Karte auch wirklich SO wegschicken will, dachte ich mir, dass man sie ja vielleicht doch noch retten könnte, indem man einfach die Rückseite mit Papier beklebt.

Also ging ich zum Schrank, um Papier zu holen. Drucker- oder Briefpapier?

Briefpapier ist dünner, also nehm ich das. ich will ja schließlich am Ende kein steifes Brett haben.  Es wird schneller wellig, wenn man es klebt? Ach egal…

Also nahm man das dünnere Papier, schnitt es auf die passende Größe zu und versuchte es passgenau auf die Rückseite der Karte zu kleben. (-Wobei auf das Wörtchen „versuchte“ zu achten ist) Irgendwann hatte dann nicht nur das briefpapier vom vielen Abziehen und wieder drauflegen Schaden genommen, sondern auch die echte Karte und es riss ein Stück der Pappe mit ab.

„Bchoooooh, ist doch alles k**ke man“ Und damit zerknüllte ich diese einst im Glanze ihrer außergewöhnlichen Schönheit erstrahlende Karte, die nun hoffnungslos mitgenommen an einem zerfetzten und zerrissenen Stückchen unbedeutenden weißen Papiers hing. Vereint bis dass die Müllpresse sie trennte und die ehemals stylische Kiwi-Ansichtskarte entgültig auf dem am Boden  angekommen ist.

Ein langer und beschwerlicher Weg bis zum Müll.

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Johannes‘ Bären-Torte (=bekloppter Titel)

Waaah….. Backen ist lecker… äh, toll^-^* – ich liebe es!
So sehr, dass eine Mini-Torte fürs Wochenende das Ergebnis war ♥ …Sooooo lecker.
Ich bin vor allem sehr stolz auf die Torte, weil das Rezept schon so alt ist und die Torte (Fleischtorte) stark macht (sehr viel Bär drin).

In einer Zeit, in der ich noch nicht existierte (aber meine Ur-ur-ur-Großmutter Emilia), gab es einmal einen Jäger, dessen Leidenschaft es war, zu backen. Dieser Jäger – sein Name war Johannes Ursarius (meist nur Ursa genannt)- war ein sehr guter Freund von Emilia. Unfortunately, my great-great-great-grandmother war sehr schwach, weshalb sie auch so wenig Kraft hatte (=logisch). Schon lange wusste Ursarius von ihrem Leiden, doch er wusste immer nicht, wie er ihr helfen konnte, bis sie ihn eines Tages fragte „Ursarius, kannst du nicht mal einen leckeren Kuchen für mich backen, damit ich groß und stark werde?“ Also buk er ihr seine Spezialtorte, mit extra viel Bär drin. Seine Spezialtorte war es deshalb, weil es soviel Kraft erforderte, den Teig zu kneten, sodass er der Einzige dazu fähige war.
Ur-ur-ur-Großmutter Emilia aß von dem Kuchen und war von da an so stark, dass nun auch sie dazu in der Lage war, den Teig zu kneten. Seitdem hat sie ihn einmal monatlich gebacken und die wundersamen Fähigkeiten des Kuchens machten diesen im ganzen Haus (=Mehrfamilienhaus), ja bald sogar im ganzen Dorf so bekannt, dass die Torte von allen nur noch Johannes‘ Bären-Torte genannt wurde.
Als das Rezept bei meiner Ur-Großmutter Amalie angekommen war, brachte sie frischen Wind, bzw. frischen Joghurt in das Rezept, worauf dessen Name nun Johannes‘ Bär und Joghurt-Torte war.
90 Jahre und sieben Rechtschreibreformen später, ist dann aus der Johannes‘ Bär und Joghurt-Torte
die Johannisbeer-Joghurt-Torte geworden. Ohne Bär drin, aber mit ganz viel Beeeeren(-Frucht)fleisch-
Voilà!
Torte in Mini-Ausführung
Johannisbeer-Joghurt-Torte

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All die Sachen, die nicht passiert sind, aber hätten passieren sollen…/oder alternativ: ein Eintrag ohne Inhalt


hm…thema?….

achso, hallo!^^
Ja, ich dachte mir, wenn Anne sich mal wieder aufrafft um was zu schreiben, mach ich das jetzt auch mal, da ich das sowieso schon lange machen wollte und mein letzter Eintrag irgendwann im Februar war.
Aber es hat einen Grund!
geistige Leere….
Unmotiviertheit
und all die Sachen die nicht passierts sind.
genau das ist nämlich der Punkt (jaja…). Denn wären die Sachen die nicht passiert sind, doch passiert, dann wären sie ja schließlich passiert und nicht nicht passiert…. versteht ihr? Also… was ich sagen will… dann wär was los gewesen worüber man hätte schreiben können.
Im Grunde hatte ich aber, obwohl so gar nichts interessantes passiert ist doch über seeeeeehr viele Sachen schreiben können.
Problem: Selbstzweifel und Komplexe xD
Ich denke dann immer „Hey! Du könntest doch mal wieder über das und das schreiben..
Ach nee.. interessiert soweiso niemanden und Kommentar gibts dann auch nicht.
Oder.. jaaaa. das wär doch mal was! Neeee.. irgendwie doch nicht.“

…^^

-.-‚

Tja.
Gebt mir einen Grund zum schreiben! Benehmt euch eigenartig, sodass man was zum lachen hat!
Und mit diesen Worten verabschiedete sie sich und wartet nun auf euren Senf, den ihr dazugeben sollt 🙂

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Zack, Zack!

Ein neuer Schatz, den ich auf dem endlosen Meeresgrund des Internets gefunden habe 😉

Die Seite ist total toll, wenn man kreative Ideen braucht!

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Kekse, leckeeer!

Ach ja…. jetzt bin ich wieder allein.

Das Wochenende mit Alina war sooooooo toll! 😀

Wir haben total leckere Kekse gebacken…

mmmmh

Schokokekseee :]

ja. 🙂

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Lehrer mit Trennungsproblemen

Ja, richtig gelesen- auch sowas gibts. Nein, nicht Trennungsprobleme, wie man sie kennt…viel mehr…. schulbezogene Trennungsprobleme. Sowas wie… fachübergreifende Aufgabenstellungen.

Es gibt überall Lehrer die ein Fach nicht vom anderen trennen können. Schlimm nur, wenn man selbst so einen Lehrer erwischt hat. So zum Beispiel auch ich, die für ein Kurzreferat in der Gruppe das Thema Israel hat, mein Teil besteht darin, über die Landschaft zu reden.  -In Geschichte.

Wenn es schon soweit ist, verwundert es einen auch nicht mehr, dass Annes Referat sie an Religion erinnert.

So. Nachdem ich nun einen Teil des Wochenendes dafür verschwendet habe ein dummes Referat größten Teils von Wikipedia zu übernehmen und Haupt- und Nebensatz jeweils zu vertauschen bin ich genervt, wie man merkt.

Also habe ich erst einmal auf StumbleUpon (wörtl. auf etw. stolpern/stoßen) nach leckeren Rezepten „gestolpert“.

Dann habe ich ein Rezept für Mini-Pies (bzw Pop-tarts) gefunden, was ich am liebsten heute Abend noch ausprobieren würde. sobald ich dann nen gutes Pie-Teig Rezept gefunden habe, werde ich das auch machen, vorrausgesetzt wir haben auch gerade passende Marmelade dazu. Oder ich mache Nutella Pop-tarts. *jam*

Die einzige Entscheidung, die ich heute Abend noch zu treffen habe, ist ob ich nun Miss Undercover2, Tatort, Ray oder Navy CIS gucke, während ich nach dem Abendessen noch ein Stück Himbeertorte von Siebrecht vor mir habe

Mmmmmh. Lecker…

[Für den Inhalt dieses Artikels sind ausschließlich die Seiten verantwortlich auf denen der Verfasser vorher rumgesurft ist. Falls beim Lesen dieses Eintrags vermehrter Appetit auf  leckeres Gebäck mit Schokoladen oder Fruchtfüllung  entstehen sollte, bitte ich um Entschuldigung. Nicht ich, sondern die Inkonsequenz des Lesers die dazu geführt hat, sich meinen Blog anzuschauen, ist Schuld daran. Ein Gang Richtung Kühlschrank soll bei sowas ja wahre Wunder wirken….]

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[Behind the scenes] – oder: Was sonst noch so im Müll landet

Entwurf 1:

Es ist Montag abend um 20:21 Uhr

Ich habe ca. 5 verschiedene Themen, über die ich etwas schreiben könnte und es ist wirklich schwer, mich zu entscheiden.

Hm. Irgendwas stimmt nicht.

In letzter Zeit träume ich nur Mist!!

—————

Entwurf 2:

In wenigen Stunden gehe ich zu Bett und schon jetzt frage ich mich, was ich wohl diese Nacht wieder für einen eigenartigen Traum haben werde.

Letzte Woche habe ich geträumt dass mein Bruder sich ein Sofa von Aldi gekauft hatte, sogar mit eingebautem Fernseher.

Am Samstag habe ich dann geträumt, Meine Brieffreundin sei tot und zwar weil sie  beim barfuß-über-die-Wiese Laufen von etwas gestochen wurde, was sie vergiftete. Bin ich bescheuert?! Wieso träume ich so einen Mist??

In der darauffolgenden Nacht träumte ich, dass ich eine „Wunschtäfelchen“ (so nenn ich es mal) bekommen habe (von wem und woher auch immer). Sie sah aus wie ein gewöhnliches kleines Schreibtäfelchen, ziemlich verkratzt, in Holz gerahmt und ca. 10×8 cm groß.

Man könnte nun denken, damit der Wunsch erfüllt wird, müsse man ihn auf die Tafel schreiben. Aber wer hätte das gedacht; so ist es nicht. Damit der Wunsch in Erfüllung ging musste man ihn nur aussprechen und währenddessen die Schreibfläche der Tafel mit dem Zeigefinger der rechten Hand berühren, bis man den Wunsch zuende ausgesprochen hatte. Sobald der Satz beendet war und der Finger die Tafel nicht mehr berührte, ging der Wunsch in Erfüllung

Um es meinem Bruder, der es nicht glaube wollte, zu beweisen habe ich mir Geschenkpapier gewünscht:

„Ich wünsche miiiir…. Geschenkpapier!“

*plop!*

Kaum hatte ich den Finger von der Tafel genommen da fiel vor mir auf den Tisch auch schon ein Bogen Geschenkpapier.

Oh… das Muster? Obwohl ich nur einfach Geschenkpapier gewünscht habe bekam ich folgendes:

Glitzerndes Hello Kitty Geschenkpapier mit pinken Herzchen und Hello Kitty-Köpfen auf rosa Hintergrund.

traumhaft…nicht war? *räusper*

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